Sisyphos

Sisyphos

(altgriechisch Σίσυφος, latinisiert Sisyphus) war König zu Korinth und Sohn des Aiolos. Er soll um das Jahr 1400 v. Chr. gelebt, sich durch große Weisheit ausgezeichnet und zur Vergrößerung Korinths sehr viel beigetragen haben.

Die Götter hatten Sisyphos dazu verurteilt, unablässig einen Felsblock einen Berg hinaufzuwälzen, von dessen Gipfel der Stein von selbst wieder hinunterrollte. Sie hatten mit einiger Berechtigung bedacht, daß es keine fürchterlichere Strafe gibt als eine unnütze und aussichtslose Arbeit.

Montag 04:30 Uhr mein Handy läutet auf unliebsame Weise den Tag ein. Schon wieder Montag! Mit den Nachwehen des wilden Wochenendes im Nacken quäl ich mich hoch, der erste Gang geht ins Badezimmer, Zähne putzen, Gesicht waschen, Haare kämmen, anziehen. Die hohe Kunst besteht darin während des ganzen Ablaufs mein Spiegelbild zu meiden. Der Automatismus setzt ein, alle Abläufe sind einstudiert und werden ohne größere Überlegung ausgeführt. Es ist Winter, draußen ist es dunkel, die Straßen sind leer gefegt. Meine erste Zigarette habe ich im Treppenhaus im Halbschlaf, gedreht. Vor der Haustür zünde ich mir diese an. Ich atme tief durch und spüre wie der Rauch meine Lungen füllt. Tut das Gut! Mir verbleiben zwischen der ersten Zigarette bis zur Ankunft meines Busses noch 2 Minuten, ich wühle die 2,80 EUR aus meinem Portemonnaie zusammen und warte die letzte Minute ab. Ich setze mich in den mit ein paar Menschen gefüllten Bus, um mich herum nur gähnende oder gar schlafende Gesichter, die mit mir das gleiche Leid teilen. Erinnerungsfetzen der vergangenen Tagen blitzen auf, es wurde mal wieder viel getrunken, die Nächte waren sehr lang, das letzte Mal, dass ich auf die Uhr am Samstagmorgen geschaut habe, war um 7:39 Uhr. Es sind keine 48 Stunden her und hier sitze ich wieder! Das Wochenende ist eigentlich dazu gedacht sich von der Arbeitswoche zu erholen, denke ich, nur davon leider keine Spur. Wie konnte diese Zeit wieder so schnell vergehen? Gefühlt saß ich vor ein paar Stunden noch im Proberaum, wo ich jeden Freitag meinen Feierabend einläute.

Es gleicht einem Ritual, 14:45 Uhr Feierabend, schnell nach Hause, eben umziehen, frisch machen, kurz zum Supermarkt, die nötigsten Sachen besorgen und ab in den Proberaum. Spätestens um 15:30 Uhr gieße ich mir den ersten Drink ein, drehe meine Feierabend Zigarette und warte bis der Rest der Band so langsam eintrudelt. Ich spüre wie Erleichterung sich breit macht, der Drink zeigt seine Wirkung und die Zigarette rundet das Ganze ab. Die ganze Woche arbeite ich auf diesen Moment hin. Der Stress fällt von einer Minute auf die andere von mir ab, die Gedanken an die Arbeitswoche verblassen. Endlich!

Die nächste Sequenz, die mir in den Kopf schießt sind ca. zwei Stunden später. Ich schaue zu meinen Bandkollegen rüber, wir studieren grade ein neues Set für den Gig in zwei Wochen ein, wir sind alle Feuer und Flamme, eine Mischung aus Rausch und Trance, eines der letzten Bastionen, die ich für mich verteidigen konnte, wo ich mit meiner Umgebung verschmelzen und all meine alltäglichen Sorgen von mir abwenden, kann. Schade, dass ich für mich verlernt habe das ganze ohne Rauschmittel genießen zu können, lang ist es her. So lange her, dass ich mich nur an vereinzelte Erlebnisse in der Schule erinnern kann, wie ich mit Schulkollegen zusammen in meiner Freizeit, meine ersten Bandversuche gestartet habe, damals noch hinter dem Schlagzeug, obwohl ich selber Gitarrist bin. Auch da habe ich ohne Rauschmittel viel Freude am Musizieren gehabt, wie sich das ganze so verselbstständigen konnte ist eine sehr gute Frage.

Nach 27 Minuten Fahrtzeit und einigen Songs, die aus meinen Kopfhörer dröhnen später, erreiche ich meine Ziel Haltestelle. Kurz vor dem Aussteigen drehe ich mir natürlich noch eine Wege Zigarette. Die letzten 5 Minuten in Freiheit, bevor mich die große Halle verschlingt und ich für die nächsten 9 Stunden, inklusive Pausen, von dieser der Freiheit beraubt werde.

„Lass mal noch rüber in den Veranstaltungsraum, da spielt noch die letzte Band, die sollen gar nicht so schlecht sein!“ brüllt Patrick zu mir rüber. Ich bejahe und wir torkeln uns den Weg an die Leute vorbei in Richtung Veranstaltungssaal. Viele Reize umgeben mich, viele teils unbekannte Gesichter begrüßen mich, ich nicke zurück. Je weiter ich in den Saal eindringe, umso mehr Fragen überkommen mich. Wer war das eben und wieso begrüßen die mich? Kenne ich die noch vom letzten Wochenende und wieso erinnere ich mich nicht daran?! Naja, die Frage geraten in Vergessenheit als Patrick mit zwei Bier und zwei Jägermeister um die Ecke kommt: „Prost mein Freund!“

Dafür, dass ich seit 4:30 Uhr schon wach bin, bin ich noch relativ fit, kein Wunder bei dem Zeug den ich mir schon alles durch die Nase gejagt habe heute. „Moin Christian, alles klar?! Willst du was trinken!?“ Ein mir sehr vertrautes Gesicht spricht mich von der Bar aus an, es ist meine gute Freundin Bea, die zu mir rüber winkt. Ich bahne mich den Weg zu ihr rüber und plausche ein wenig; „Na wie war die Probe, waren alle da?!“ Ich nicke, ich rede irgendwas vor mich hin und setze schon zum nächsten Kurzen an.

7:30 Uhr, Meisterrunde. Ich und einige Arbeitskollegen schalten die Anlage ab und gehen rüber ins Office II um uns, wie jeden Morgen, unserem ersten Kaffee des tage zu widmen. Wir tauschen uns über das vergangene Wochenende aus, bzw. dem was davon noch in Erinnerung geblieben ist. Mir geht es nicht gut, das merke ich deutlich. Der Kater, die Nachklänge der Drogen, machen es mir merklich schwer den Gesprächen der Kollegen ganz zu folgen.

„Die Anlage muss heute noch fertig und wenn die Monteure so weit sind, dann kann schon jemand mit der nächsten Anlage anfangen!“ sagt Eddie in einem lustlosen Ton. Immer wieder derselbe Scheiß. Seitdem der Projektingenieur bei uns für 3 Monate da war, muss in immer kürzerer Zeit immer mehr produziert werden. Die Engpässe in der Materiallieferung passen sich leider immer noch nicht unseren Produktionszeiten an. Die Probleme waren schon vor dem neuen Takt Plan da und scheinen sich auch nicht zu ändern. „Da bring auch ein Produktionsingenieur nichts, wenn man das eigentliche Problem nicht an der Wurzel packt!“ höre ich mich sprechen, meine Arbeitskollegen nicken. Heute will der Chef nach dem Mittagessen eine Ansprache halten, es geht um die Arbeit am Wochenende. „Das wollen die uns auch noch nehmen, am besten auch noch die Früh und die Spätschicht!“ wütet Dennis verärgert.

„Hey Christian, lass mal noch auf ein Bier in die Bürger!“ Wie oft ich den Satz in meinem Leben gehört habe und wie oft es wirklich bei einem Bier geblieben ist? Eigentlich nie. Bunte Lichter bahnen den Weg in unsere Stammkneipe, die Musik dröhnt dumpf in meine Gehörgänge, viele verzerrte Gesichter um mich, kein klarer Blick. Getuschel von mir unbekannten Personen, die zu mir aufschauen als würde die mich kennen, egal, Patrick kommt erneut mit einem „Herrengedeck“ um die Ecke und wir setzen an. „Ich verschwinde mal eben auf Klo, halte du uns schon mal zwei Plätze in der Raucherecke frei!“, flüstere ich zu ihm rüber. Wieder zurück sitzt Patrick mit zwei Bekannten Damen an einem Tisch und deutet auf dem neben ihm freien Platz, ich lass mich auf die Bank fallen.

Die Zeit schleicht, wie jeden Montagmorgen, sehr langsam vor sich hin. Ich blicke im 15 Minuten Takt auf meine Armbanduhr und denke nur, Verdammt nochmal! Noch eineinhalb Stunden bis zur Mittagspause, das kann doch nicht angehen! Um die Ecke kommt unser Chef, fragt nach dem aktuellen Stand der Anlage. „Wird alles pünktlich fertig, Chef!“, sagt Daniel im leicht gehässigen Ton. Genau das was der Chef von uns hören will. Bei der Frage nach unserem Wohlbefinden ist er schon auf dem Weg zur nächsten Station um da nach dem Rechten zu schauen. Eigentlich kann er sich die Frage auch sparen, wenn er keine Antwort darauf haben will, denke ich mir nur und widme mich wieder meiner Arbeit. Naja, es ist nur noch eine drei viertel Stunde bis Mittag.

Wie kann man so viel Müll auf einmal von sich geben und sich dabei auch noch so geil fühlen? , schießt es mir durch den Kopf bei dem Anblick der beiden Gestalten, die mir und Patrick gegenüber sitzen. Was die wohl genommen haben? Möglicherweise ähnliche Substanzen wie ich. Es ist 3:05 Uhr, aus einem Bier wurden jetzt mittlerweile 3 und noch umso mehr Kurze. Der Laden ist voll. Gepöbel und Gelalle dröhnen im Hintergrund. Da hat jemand anscheinend ein Problem damit, dass seine Freundin von einem Gast dumm angemacht wird. Es wird lauter. Die Security rennt vom Eingang aus Richtung Raucherecke zur Auseinandersetzung. Er versucht zu beschwichtigen, doch der sich in seiner Ehre Verletzte Freund lässt sich nicht zur Ruhe bringen. Die Freundin kreischt auf ihren Freund ein, am Ende müssen alle Drei gehen. Es wird wieder ruhiger. „Hast du das jetzt eigentlich mit deiner Freundin geklärt, Christian?!“, fragt Maylin in meine Richtung. Eine Frage, die ich jetzt grad überhaupt nicht gebrauchen kann. „May, lieb dass du fragst, habe jetzt aber keinen Bock drüber zu reden.“ Erfolgreich abgewürgt. Ich gehe nochmal los um für uns alle Nachschub zu bestellen.

Endlich Mittag! Gott sei Dank! Ich sitze mit meinen liebsten Arbeitskollegen am Tisch und wir essen unsere Stullen. Langsam habe ich wieder Appetit, das sah beim Frühstück noch ganz anders aus, da hatte ich noch hart mit der Übelkeit zu kämpfen. Das ich mir das immer noch so antue! Seit 15 Jahren gebe ich am Wochenende immer Vollgas, das kann es doch auf Dauer nicht sein. Wenn ich das ganze mal so Revue passieren lasse, ist es wirklich so, wir waren 15 Jahre alt als ich und mein bester Freund Lukas uns das erste Mal im Keller meiner Eltern, an deren Spirituosen bedient haben. Statt mal mit einem Bier anzufangen, nein, wir haben uns gleich mit Weinbrand abgeschossen. Lieber von Rembrandt gemalt als vom Weinbrand gezeichnet! , muss ich lachend an den Spruch von Heinz Strunk denken, auch wenn dieser Spruch vom Inhalt her gar nicht mal so witzig ist. Seitdem haben wir uns fast jedes Wochenende getroffen um uns Bier, Schnaps und Kippen zu kaufen und uns später mit Klassenkameraden im Park zu treffen, um das zu tun was Jugendliche in unserem Alter so machen: Abhängen!

4:35 Uhr, der Laden leert sich langsam, ich schaue auf mein Handy: 4 Anrufe in Abwesenheit und 12 Neue Whatsapp Nachrichten, alle von Ina. Ich steck mein Handy wieder ein und ignoriere die Nachrichten, so wie ich es immer tue. „Die macht sich doch nur sorgen, ruf mal zurück oder schreib ihr zumindest wo du mit wem bist.“, versucht mir Patrick gut zu zureden. Auch das ignoriere ich mit den Worten: „Ich bin kein Kleinkind mehr und in einem Kontrollstaat leben wir auch nicht.“ Er schüttelt mit dem Kopf: „Musst du selber wissen!“ An sich hat er ja recht, es würde mir immens viel Ärger ersparen, würde ich Sie auf den laufenden halten, doch habe ich nie Lust mit ihr zu diskutieren, wann ich wo zu sein hab. An Abmachungen kann ich mich immer schlecht halten, dafür bin ich einfach zu stur. Und wenn ich ihr von vorneherein mitteile, wie ich den Abend gestalten möchte, dann hab ich schon die nächste Diskussion am Laufen. Deswegen, meine ich, ist es die bessere Lösung, das Gespräch auf den nächsten Morgen zu verschieben, wo ich eh Zerstört vom Vorabend auf der Couch liege und ihr nach dem Mund rede. Naja, wir haben ja schon den nächsten Morgen und die Abmachung, dass ich spätestens um 1:00 Uhr wieder zu Hause bin, habe ich mal wieder nicht einhalten können.

13:35 Uhr: „Lass mal eine rauchen“, sagt Finn mit einem Augenzwinkern in meine Richtung, ich geh mit ihm raus und zünden uns eine Zigarette an. „Was ging bei dir am Wochenende?!“ „Das übliche, weißt du doch!“ „War wieder im Proberaum, so wie immer, bei dir?!“. „Hatte Freitagabend Training und dann war ich noch auf einem Geburtstag, schön Vollgas gegeben. Kira und der kleine waren zu Hause, war mal wieder ein langer Abend. Samstag war ich noch bei meinen Schwiegereltern, da gab es auch wieder einen Kleinen. „So wie immer also!“, frage ich. Naja nur noch eine Stunde und wir haben wieder unsere Freiheit!“ „So sieht das aus min jung!“ Wir stiefeln zurück in die Halle um langsam die Schichtübergaben vor zu bereiten. „Der schlimmste Tag der Woche wäre dann geschafft! Jetzt nur noch vier Mal schlafen und dann kommt die langersehnte Freiheit und der ganze Trouble geht wieder von vorne los!“

7:39 Uhr: Ich mache einen „polnischen Abgang“ nach Hause.

Was mich wohl gleich wieder erwartet? , denke ich und leg mir schon mal meine Ausreden zurecht, wie ich ihr diese Eskapade erklären kann. Oh Mann, Christian was hab ich wieder gemacht? Tat das Not? Ist es das wert? Ich werde wieder nichts von dem Wochenende haben und das auch nur weil ich alles wieder vergessen wollte. Montag geht alles wieder von vorne los!

Nachtrag:

Ich für meinen Teil habe diesen immerwährenden Zyklus ganze 15 Jahre lang meines Lebens geopfert. Mit intensiveren und weniger intensiveren Konsum Phasen, dennoch war irgendeine Droge Teil meines Lebens. Die Geschichte spielt irgendwann in dem letzten und intensivsten Jahr meiner Drogenkarriere. Wie man schon herauslesen konnte, hab ich jegliche Kontrolle über mein Leben verloren und das an mehrere Drogen. Es war keine Selbstbestimmung mehr vorhanden, eher ein Automatismus der jedes Wochenende eingesetzt hat. Ich habe gemerkt, dass ich nicht nur mich selber kaputt mache, sondern auch die Beziehungen zu Menschen, die mir sehr am Herzen liegen. Meine Passion zur Musik konnte ich auch nur begrenzt genießen. Man sagt ja, dass bewusstseinserweiternde Drogen förderlich für kreative Aktivitäten wären. Dem kann ich nicht ganz zustimmen. Anfangs war es Gewiss aufregend durch Hilfe von Drogen Sachen aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und klar kann sich das förderlich auf kreative Prozesse auswirken. Doch irgendwann geht das bei immer stetig steigendem Konsum verloren. Irgendwann hat die Droge einen beherrscht und nicht anders herum. Bevor ich alles verliere war es höchste Zeit für mich die Reißleine zu ziehen, das habe ich auch gemacht. Nun sitze ich hier und schreibe an dieser Geschichte und mir geht es besser denn je.

Ich bleibe erstmal mit meinem Felsblock auf dem Gipfel stehen und genieße die Aussicht.

Quellen:

Porno Abstinenz!

Hallo,
ich habe meine Vergangenheit und meine intimsten Geheimnisse in der Pornotoxikomanie Story kund getan.
Das hat mir einiges an Überwindung gekostet, dennoch war es ein sehr gutes Mittel um mal die ganze 
Vergangenheit aufzuarbeiten und schriftlich vor Augen zu haben.
Ich habe das letzte Mal am Sonntag um 02:00 Uhr morgens masturbiert mit anschließender Ejakulation.
Ab da hab ich mir gesagt, dass ich was ändern möchte.
Wie ihr aus meiner Geschichte lesen könnt, bin ich derweil auf einer Drogen Entzugs Reha, ich arbeite schon viel an mir und meiner Vergangenheit, versuche die Mechanismen meines Konsums zu verstehen. 
Ich sehe auch Fortschritte, dennoch habe ich noch nicht meine Sexsucht thematisiert.
Dies wollte ich erstmal alleine für mich beginnen, mit Hilfe von euch, weil die Reha sich nicht im speziellen mit solchen Suchtproblemen auseinander setzt. Zudem setzt auch wieder das Schamgefühl ein.

Ich habe seit dem Sonntag morgen nicht mehr masturbiert oder mir Pornos angeschaut.
Die Tage habe ich mit dem schreiben meines Suchtverlaufs (siehe Pornotoxikomanie) überbrückt und hatte die Tage auch keinen Drang zu masturbieren.

Heute jedoch habe ich mir einige Bilder angeschaut, die meinen Fetisch triggern.
Habe dazu etwas an meiner Erektion gespielt, es aber auch dann sein lassen.

Ich habe kurz auf den einschlägigen Seiten, auf denen ich mich sonst so rumtreibe, nach Neuigkeiten geschaut.
Ich hab keine 15 Minuten damit verbracht und die Tabs dann alle geschlossen.
Und sofort mit dem schreiben dieses Posts angefangen.

Kann man da schon von einem Rückfall sprechen?

Pornotoxikomanie II

Wir haben uns zusammengesetzt, nachdem der Shock erst einmal abgeebbt ist. Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass die ganze Aktion nichts mit Gefühlen zu tun hatte, sondern nur reine Geilheit.

Ich wusste, dass ich ein Problem mit dem Umgang von Pornografie hatte, ich immer eine Steigerung brauchte und es dadurch zu dem Treffen kam. Das habe ich auch so meiner Freundin vermittelt. Ich musste ihr auch klar machen, dass ich nicht Schwul bin aber gewisse Bi Neigungen besitze. 

Ich wollte meine eigene „Wichsvorlage“ sein, die das an Klamotten trägt, die mich an andere Personen sehr erregen, meinem Fetisch-Ideal gleichen.

Wir mussten auch feststellen, dass irgendwas gefehlt hatte zwischen uns. Sie ist, so gut es ging, meinen Wünschen nachgegangen, doch hat mir immer noch etwas gefehlt. Ich habe immer sehr egoistisch gehandelt, weil ich das auch irgendwie aus der Beziehung mit meiner ersten großen Liebe nicht anders kannte. Martha hat mir all meine Outfit Wünsche von der Lippe gelesen und hat die Sachen auch immer und gerne angezogen, egal was es war und das ist jetzt in meiner Beziehung zu Ines natürlich anders. Sie hat ihren eigenen Kopf und ist in dem Sinne nicht so unterwürfig, wie Martha es war. Damit konnte ich irgendwie nicht umgehen, weil ich so verwöhnt wurde. Sobald sie Kleidungsstücke anziehen sollte, die ihr nicht so gefielen, hat sie das geäußert und ich war dann im Endeffekt sehr frustriert. Das ist alles in Wut umgeschlagen und es kam dann gar nicht mehr zum sexuellen Akt. Quasi einen Loose/Loose Situation. 

Aber anscheinend hat Ines auch gefallen daran gefunden, dass ich kein Homophon bin, ich wirke auf andere Menschen immer sehr Maskulin, liegt an meinem Auftreten und Verhalten anderen gegenüber. Dass ich aber auch eine Weibliche Seite an mir habe, hat mich viel interessanter für sie gemacht. Es hat eine Weile gebraucht, damit dieser Zwischenfall verarbeitet wurde aber ist ja alles mehr als verständlich. 

Es wurde immer besser, zwar sehne ich mich immer noch nach gewissen Sachen, die ich mit Martha erlebt habe, aber wir sind dem schon sehr Nahe gekommen. Wir haben das Crossdressen mit in unser Sexual Leben aufgenommen. Sie hat mich teilweise auch fertig gemacht, geschminkt angezogen und Tipps gegeben, wie man auf Fotos noch weiblicher wirken kann. Das war eine sehr aufregende Zeit, sie hat das ganze akzeptiert und toleriert, unter der Bedingung, dass keine Treffen mit Fremden stattfinden. Damit konnte ich zu dem Zeitpunkt gut leben. Ich habe mich als Frau fertig gemacht und sie ging zur Arbeit, ich hatte meine „Frauen Zeit“, in der ich mich mit mir selber beschäftigen konnte und das tat mir alles sehr gut. Mir hat es auch an nichts gefehlt zu dem Zeitpunkt und alle waren Happy.

Mit der Arbeit lief auch alles hervorragend. Im ersten Jahr habe ich in der Firma als Leiharbeiter angefangen und mich innerhalb eines Jahres hochgearbeitet. Das war natürlich sehr gut für mein Selbstwertgefühl, nur leider habe ich die Lüge immer noch im Hinterkopf (abgebrochenes Studium), die ich erfolgreich durch Hilfe von Drogen ausblenden konnte. Mein Alkoholkonsum hat sich immer nur auf das Wochenende beschränkt, das Kiffen blieb aber in meinem Alltag fest verankert. Auf Dauer kein guter Umgang, grade für die Psychische Beschaffenheit. Ich habe weiterhin gelogen und meiner Freundin und Freunden irgendwann vorgegaukelt, dass ich meinen Bachelor geschrieben habe und somit mit mein Studium erfolgreich absolviert habe. Die haben es sogar alle gefressen. Kaum zu glauben! 

Durch das Hocharbeiten in der Firma, habe ich auch überdurchschnittlich viel Geld verdient und dadurch, dass ich einen festen Arbeitsvertrag vorzuweisen hatte, haben meine Lügen nicht an Glaubwürdigkeit verloren. Ich bin aus der einen Lüge raus in die nächste große Lüge. Waren die nervigen Nachfragen nach dem Studium und wann ich damit fertig wäre, endlich vorüber. 

In der Zeit gab es was unser Sexualleben anging, kaum Veränderung. Ich habe auch das Crossdressen an den Nagel gehängt. Ich hatte in der Zeit genug an Erfahrungen gesammelt und der Kick hat nachgelassen, ich wurde wieder etwas „normaler“. Habe meine ganzen weiblichen Klamotten, die ich zur Lustgewinnung sonst getragen habe, wieder verkauft. Ines ist die Veränderung auch zum positiven aufgefallen, sie war angenehm überrascht und das  hat ihr etwas mehr Sicherheit gegeben. Die Situation zwischen uns war entspannt wie noch nie. 

Ich habe wieder aktiv angefangen in Musikgruppen zu spielen und aufzutreten. Habe zwischendurch in meiner Musikerkarriere eine Pause eingelegt, die über 4 Jahre ging, in der Zeit habe ich Ines kennengelernt und bin aus einer etwas erfolgreicheren Band ausgestiegen. Wollte nach dem Ausstieg auch erstmal nichts mehr mit Musik zu tun haben. Mein Comeback hat mein Ego wieder nach vorne getrieben, weil ich gemerkt habe, dass ich es noch konnte. Es war eine tolle Zeit. 

Eine Band zu haben ist nichts anderes wie einer Familie anzugehören, die man sich selber aussucht. Wir haben das ganze Wochenende im Proberaum Zeit verbracht und musiziert, einfach toll!

Neben dem musizieren haben wir aber auch viel Alkohol konsumiert, neben dem Alkohol hab ich noch weitere Substanzen für mich entdeckt; Speed, Kokain und MDMA. Alles super Substanzen um sein Ego hoch zu pushen und sein Bewusstsein zu erweitern und vor allem; seinen Alltag auszublenden. Es hat Anfangs sehr viel Spass gemacht, anders kann ich das leider nicht sagen. Zwischen Missbrauch und Gebrauch von Substanzen liegen Welten, bis zum damaligen Zeitpunkt kann ich aber noch ausdrücklich von einem Gebrauch der Drogen reden. Aber auch das sollte sich mit der Zeit ändern.

Jedes Wochenende bin ich dem Wahnsinn von der Arbeit entflohen und die meiste Zeit habe ich im Proberaum verbracht. Wie kann man den am besten Zeit vertreiben und gleichzeitig noch Produktiv sein unter Leuten, die man mag, als im Proberaum?! Die Drogen wurden immer regelmäßiger konsumiert und gehörten irgendwann zur Probe dazu, was meine physische und psychische Situation nicht unbedingt verbessert hat. Zu Hause kam es immer wieder zu Streitigkeiten, weil ich durch den vermehrten Konsum mich nicht immer an Absprachen gehalten hab, die wir am Vorabend verabredet haben. Ich war dann in meinem Tunnel und habe nur an mich und meinen Spass gedacht, sehr zu leiden von Ines. 

Auf der Arbeit wurde es immer stressiger, mehr Aufgaben fielen in meinen Aufgaben Bereich, die ich in immer kürzerer Zeit leisten sollten. Ich war zu dem Zeitpunkt auch schon kurz vor dem Burnout. kein wunder bei allem was ich mit mir so rumschleppe. Die Lügen, die Drogensucht und immer noch der Gedanke an Martha und unserem Sex. Sie fehlt mir irgendwo aber auch nicht unbedingt als Person sondern eher als Sexobjekt, an der ich mich so gerne ausgetobt habe. 

Ich wurde immer unzufriedener. Ich habe wieder Tagelang vor dem Bildschirm nach Anregung und Erregung gesucht, ich brauchte wieder mal eine Steigerung. 

Es war soweit, dass ich in Erwägung gezogen hab zu einer Prostituierten zu gehen. Habe an freien Tagen, wenn meine Freundin nicht da war, in der Rotlicht Meile meiner Stadt rumgelungert mit einer Tasche voller Klamotten, die ich denen Anziehen wollte. Irgendwann habe ich diejenige gefunden, die mich in der Klamotte vor der Kamera Oral befriedigen würde. Zu der bin ich im Laufe der Zeit ungefähr zehn mal gewesen und hab das alles auf Film festgehalten. Es hat schon kranke Ausmaße angenommen und wie ich das alles mit meinem Gewissen vereinbaren konnte, begreife ich heute immer noch nicht.

Es wurde mit der Arbeit nicht besser, ich bin zwar nicht mehr zu Prostituierten gegangen aber der Konsum stieg. Ich habe mich, was meine Geilheit anging mit Webcam Chats über Wasser gehalten, ich fühlte mich danach nicht so schlimm, wie nach einem Besuch bei einer Professionellen aber immer noch dreckig. 

 Ich bin öfter nicht zur Arbeit gegangen und hab meine Freundin belogen, dass ich arbeiten bin und doch den Tag zu Hause verbracht habe auf der Suche nach Webcam Girls, die Lederjacken besitzen. Ich hab innerhalb eines Jahres mehrere Tausend Euros verprasst, entweder mit Webcam Girls oder Drogen, irgendwann ging beides einher. Ich habe mich um meine Lust zu steigern und um länger durchzuhalten Kokain mit in mein Ritual aufgenommen.

Ich habe irgendwann angefangen schon morgens Kokain zu konsumieren und zu masturbieren. Das über Stunden. Ich glaube mein Rekord lag bei 18 Stunden Konsum von beidem. Meine Freundin hat es mir nicht angemerkt, wenn ich einen ganzen Tag durchgezecht habe. Und anschließend habe ich mich mit Marihuana wieder runter geraucht.

Ich habe für mich gemerkt, dass ich nicht erfüllt bin. Meine Beziehung gibt mir nicht das, wonach ich mich sehne. Wir haben einen Umzug Anfang diesen Jahres geplant und das wuchs mir alles über Kopf. 

Ich bin in den Proberaum geflüchtet, hab mich da bis zur Besinnungslosigkeit betrunken und mit Drogen vollgepumpt, wenn ich dann Nachts irgendwann nach Hause kam und Ines schlief, hab ich mich an den Rechner gesetzt und wieder etliche Euro in Webcam Chats verprasst. 

Ines fiel es auch langsam auf, dass mit mir irgendwas nicht stimmte, ich wollte aber auch nicht mit der Sprache rausrücken. Die Kritik ihrerseits mir gegenüber wurde immer lauter. Ich hab immer weniger auf die Kette bekommen. Irgendwann hab ich mir bei einer anderen Frau Trost gesucht, keine Sexuelle aber Emotionale . Diese emotionale Affäre zog sich über ein halbes Jahr, das einzige was sich daraus ergeben hat, waren eine gemeinsame Nacht, ohne Sex, einfach nur Kuscheln und Zuneigung, etwas was ich mir zu dem Zeitpunkt mit Ines nicht vorstellen konnte. Es war auch eine einfache Art und Weise von seinen Problemen weg zu rennen, dennoch wusste ich im innersten, dass es nicht richtig ist. Zu diesem Zeitpunkt war meine Affäre auch in einer Beziehung, die ich mit leeren Versprechen ihr gegenüber auch zerstört habe.

Ich habe bei ihr ein ziemliches Chaos hinterlassen und wie sollte es auch anders kommen, es kam alles mit der Zeit raus. Meine Freundin wurde eines Abends von der besten Freundin meiner Affäre benachrichtigt. Sie hat Ines Screenshots von unseren Gesprächsverläufen gesendet. Unsere gemeinsame Welt ist zusammen gebrochen. Gerade mal ein paar Monate in der neuen Wohnung.

Im Juni 2018 habe ich mich von der Arbeit krank gemeldet, wegen Depressionen und Polytoxikomanie. Am 04.10.2018 bin ich meinen Entzug in der geschlossenen Psychiatrie angetreten, seit dem 25.10. bin ich in einer Langzeitrehabilitation für Drogenabhängige, die 19 Wochen mit Option auf Verlängerung gehen soll.

Wir schreiben jetzt den 02.01.2019 und jetzt setzte ich mich nicht nur mit meiner Drogensucht auseinander, sondern auch mit einer meiner schlimmsten Süchte: die Pornosucht!

Ich und Ines sind immer noch zusammen!

Es hat sich viele zum Besseren gewendet, es liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns.

Pornotoxikomanie I

Was bisher geschah…..

Das Wort Pornotoxikomane habe ich bewusst gewählt.

Der Hintergrund; ich bin 35 Jahre alt und seit sagen wir mal 20 Jahren süchtig, nicht nur nach Selbstbefriedigung sondern auch nach diversen anderen Substanzen, mit der Selbstbefriedigung kam alles erst ins Rollen. Mit der hab ich die erste Möglichkeit im Leben gefunden Gefühle auszublenden und zu verdrängen, quasi die erste Sucht für mich entdeckt.

Es hat nicht von vorne herein mit Pornografie angefangen. Ich habe relativ früh als Kind bei mir einen Fetisch bzw. eine Neigung zu einem bestimmten Kleidungsstück entdeckt. Das hat sich als Kind so bemerkbar gemacht, dass ich dieses Kleidungsstück (eigentlich von meiner Mutter getragen) sehr gerne zum spielen anzog. Damals hatte es für mich noch nichts mit Erregung an sich zu tun, das kam alles erst später. 

Einen Fetisch brauche ich hier nicht erklären, ich denke viele von den „uns“ wissen was damit gemeint ist. Das Begehren eines „nicht lebenden“ bzw. „toten“ Gegenstands, wie treffend bei meinem Fetisch! 🙂 

Im Alter von ca. 13 Jahren hab ich wieder beim spielen in einer der begehrten Kleidungsstücke meine erste „Erektion“ gehabt und erstmalig bewusst an der Erektion herumgespielt. Ich kann mich noch genau erinnern, was das für ein „abgefahrenes“ Gefühl war, so unkontrolliert und fremd gleichzeitig. Nach meinem vermeintlich ersten Orgasmus war ich erstmal überfordert mit dem, was vor ein paar Sekunden noch passiert ist. Ich war zu dem Zeitpunkt alleine zu Hause und mir überkam schon damals ein schlechtes Gewissen, dass das was eben geschehen ist nicht „richtig“ war. Ich glaub das lag daran, dass ich noch recht jung war und mir alles sehr fremd vorkam, heute weiss ich es besser, dass es eine sehr natürliche Sache ist. 

Ich konnte nur unter perfekten Bedingungen („mit reinem Gewissen“ d.h. keinen Streit mit Eltern, Freunden usw.) masturbieren. Mit der Zeit und mit den Erfahrungen, die man über die Zeit gesammelt hat, hat sich auch diese „Regel“ für mich mit der Zeit gelockert. 

Damals gab es in meinem Alter Mitte der 90er nur vereinzelt Leute mit Internet Zugang, gar zu Schweigen mit Internet Pornos. Früher hab ich mich noch auf Kataloge selbst befriedigt. Wenn ich auf die Ledermoden Seiten eines der unzähligen Versandhäuser damals, geblättert habe, wurde ich erregt. Die Häufigkeit an denen ich mich auf diese Kataloge erleichtert hab, nahm zu, dass nahm Ausmaße an, dass meine Mutter mir irgendwann diese Kataloge weg nahm, obwohl sie mich niemals dabei erwischt hat. Naja, sie konnte sich wohl ihren Teil denken.

Mein Vater hat sehr leichtfertige seine Videokassetten versteckt.Mit 15 Jahren habe ich mein eigens Reich im Keller bekommen, er hat seinen damaligen Raucherraum in ein Jugendzimmer umgebaut und somit bin ich in den Keller gezogen. 

Eines Abends bin ich die Kellertreppe nach oben gelaufen und hab auf dem Schrank, der unter der Treppe stand, eine Hülle eines Porno`s entdeckt. Auf der Kassetten Rückseite waren Miniaturen von einer Frau während des Oral Verkehrs drauf abgebildet. Ich war natürlich erstmal sehr verstört. Eines Tages als ich Sturmfreie hatte, bin ich mit der VHS heimlich in das Schlafzimmer meiner Eltern gegangen, wo ein VHS Abspielgerät vor zu finden war. Habe diese eingelegt und auf Play gedrückt. Natürlich haben mich die Bilder zu dem Zeitpunkt sehr verstört aber auch gleichzeitig erregt. Ich habe diese wieder ausgeworfen und wieder auf den Schrank gestellt, in der Hoffnung, dass mein Vater es nicht bemerken würde.

Zwischendrin hatte ich eine kleine Abstinenzphase an der ich mich nicht mehr bewusst daran erinnern kann, wie oft ich und überhaupt Masturbiert habe. 

Mit 16 Jahren hatte ich meine erste ernstzunehmende Beziehung, natürlich mit einem Mädchen, welches zu der Zeit auch eine Lederjacke getragen hat. Es war eine sehr schöne Zeit, ich würde sagen eine ganz „normale“ Beziehung, in dem Sinne vielleicht nicht normal, weil sie meinen Fetisch berücksichtigt hat. Klar, das erste mal, lief klassisch ab; nackt. Sie hatte aber damit keine Probleme dieses Kleidungsstück ab und an für mich anzubehalten. Ich hatte grundsätzlich nie Probleme damit gehabt Freundinnen dazu zu überreden bzw. mit denen mein Fetisch zu bereden und somit diesen in unser Sexualleben mit einfließen zu lassen.

Mit 16/17 Jahren haben meine Eltern das erste mal einen Internet Anschluss für zu Hause beantragt. Ich war damals sehr aufgeregt, weil damals noch nicht viele einen internetzugang hatten und ich das erste mal mit Freunden hab chatten können. Ich hab mir zu dem Zeitpunkt auch noch überhaupt gar keinen Gedanken über Internet Pornografie gemacht, war zu der Zeit auch noch nicht, aufgrund der Bandbreite, weit verbreitet. Aber das erste Suchwort woran ich mich erinnern kann war ganz klar auf meinen Fetisch bezogen.

Ich habe damals die Yahoo Gruppen für mich entdeckt, wo ich mich mit Fetischisten, die die gleichen Vorlieben für dieses eine Kleidungsstück hatten, zusammen tun konnte. Das war ein schönes Gefühl nicht der einzige mit diesem „Laster“ zu sein. Man hat irgendwann gesammeltes Bildmaterial ausgetauscht. Irgendwann auch mal selbstproduziertes Foto und Filmmaterial. Von da an habe ich das erste Mal für mich bemerkt, dass es immer eine Steigerung geben muss. Es hat nicht mehr die Fantasie oder das geschrieben Wort als Anregung gereicht, es mussten Bilder oder gar, die Krönung des Ganzen, Filmmaterial ausgetauscht werden. Ich hab immer Glück mit meinen Freundinnen gehabt, die haben gefallen daran gefunden, sich davor und währenddessen fotografieren oder sogar filmen zu lassen, mir zu liebe. Hatten aber keinen Schimmer darüber das die Bilder irgendwann mal, zwar mit unkenntlich gemachten Augen, im Internet zu sehen sein werden. 

Da fing das ganze mit dem riesigen Lügenkonstrukt an.

Ich habe auch irgendwann in Zeiten des Internet meine Bisexuelle Neigung für mich entdeckt. Ganz dem Muster der Steigerung, habe ich irgendwann aus Zufall Bilder von Männern (Crossdresser/Transvestiten) in der Robe meiner Wahl entdeckt und habe gemerkt, dass ich auch davon erregt wurde. Zu dem Zeitpunkt kam es mir aber niemals in den Sinn irgendwas mit einem Mann anzufangen und wenn dann überhaupt auch nur mit der Prämisse, dass dieser Typ eine sehr androgyne Weiblichkeit an den Tag legen musste, um ich zu erregen. Ob ich jetzt tatsächlich Bi bin, kann ich euch nich sagen oder liegt es mehr an der Reizsteigerung, damit ich überhaupt Erregung empfinden kann? Naja, meine Beziehungen habe ich ausschließlich nur mit Frauen geführt.

Damals musste man noch Internet pro Minute bezahlen und ich hab es von vorne herein nicht in den Griff bekommen. Habe schon nach einem halben Jahr Probleme mit meinen Eltern bekommen, weil wir eine 600 DM teure Rechnung von der Telekom bekommen haben. Meine Eltern haben das Suchtpotenzial gesehen aber keine richtigen Schritte eingeleitet, um diese zu ergründen und zu bekämpfen.

Das war wohl ein grundsätzliches Problem bei mir, ich wurde viel mit meinen Problemen alleine gelassen. Ich bin als Einzelkind groß geworden, das erklärt vielleicht einiges. Mein Vater war die meiste Zeit meiner Jugend im Ausland und meine Mutter kam anscheinend nicht mit mir alleine und ich nicht mit ihr klar. Meine Kindheit und Jugend war sehr davon geprägt alleine zu sein.

In dem Alter habe ich schon angefangen Schulden zu machen, ich habe Webcam Seiten für mich entdeckt. Wie aufregend es war, Frauen dazu zu bringen, gewisse Klamotten für einen zu tragen, war schon fantastisch und abstoßend zu gleich. Das Konto, welches mein Vater mit 16 Jahren für mich eingerichtet hat mit dazugehörigem Guthaben, wurde schon früh geplündert. Und das alles für einen kurzen „Kick“! Ich hab da schon den Bezug zu Werten und Geld verloren. Es ging immer nur um Verblendung von Gefühlen und um die schnelle Befriedigung. Als ich 17 wurde, hab ich das Kiffen für mich entdeckt. Klar habe ich schon die ersten Male mit 15 angefangen am Wochenende zu trinken, mit 17 aber hat sich die Kifferei mit in meinen Alltag eingeschlichen. Ich war zu der Zeit Abiturient und hatte in meiner Freizeit nicht so viel auf dem Zettel. Mit meiner damaligen Freundin habe ich sogar das erste mal gekifft und Sex gehabt. Ein schönes Gefühl sich einfach so fallen zu lassen und gleichzeitig Sex zu haben. In meiner Freizeit habe ich sogar den Konsum mit der immer währenden Suche nach neuem Bildmaterial gekoppelt und ist seit dem gar nicht mehr weg zu denken.So hat sich das über die Zeit entwickelt und ich konnte mir das eine ohne dem anderen nicht mehr vorstellen.

Mit 21 Jahren habe ich meine erste Große Liebe kennengelernt. Wir waren insgesamt 4 Jahre zusammen, nach einem halben Jahr sind wir zusammen gezogen. Genau 4 Tage nachdem ich meine erste eigene Wohnung bezogen habe, ist ihre Mutter verstorben, sie hatte sonst niemand in der näheren Verwandtschaft, zu die sie ziehen wollte. Deswegen habe ich sie bei mir aufgenommen. Natürlich in Trauer über den Verlust ihrer Mutter, hat sie sich das Kiffen mit mir zusammen angewöhnt. Ist ja auch ein super Mittel um von der Realität zu entfliehen und was könnte dazu noch super passen? Natürlich Sex! Wir haben unser Sexualleben in vollen Zügen ausgekostet. Wir sind sogar zusammen in Videotheken gefahren und haben uns, um das Wochenende zu versüßen, Pornos ausgeliehen und dazu natürlich gefickt. Es war was das anging eine sehr erfüllte Zeit, wir hatten eine Menge Spass, ich habe in der Zeit auch keinen Internet Anschluss gehabt, heißt; ich konnte mich nicht anderweitig ablenken und es war auch gut so und mir hat es an nichts gefehlt. Uns hat es an nichts gefehlt, wir hatten ein sehr erfülltes Sexualleben, ich konnte meinen Fetisch mit ihr perfekt ausleben.

Mit der Zeit verschlimmerte sich ihre psychischer Zustand aufgrund des Marihuana Konsums. Sie hat sich mehr und mehr von ihrem Freundeskreis abgewandt und mich quasi zu ihrem einzigen Lebensinhalt gemacht. Dadurch, dass ich schon immer nebenbei Musik gemacht habe, hatte ich in der Woche meine regelmäßigen Termine, wo ich dann nicht zu Hause war, das hat sie alles auch bis zu einem gewissen Punkt toleriert. Ich konnte es mir nicht mit ansehen, wie sie sich fortwährend isoliert und sich um nichts anderes kümmert als um mich und der Wohnung. Ich empfand es nicht richtig. Ich war jung, ich hätte mir ein Leben mit ihr bis zum Ende vorstellen können aber nicht in dem Zustand, wie sie drauf war, sie brauchte psychologische Hilfe. Sich selber einzugestehen, dass man Hilfe braucht, ist von allen der schwerste Schritt. Das hat bei ihr leider auch sehr lange gedauert und als sie sich das eingestanden hat, war unsere Beziehung schon zerstört. Ich fühlte mich zunehmenden in meinem Handlungsspielraum eingeengt und hab das auf Dauer nicht mehr ertragen können. Wir mussten uns trennen. Ich war 25 Jahre alt.

Ich bin von der Beziehungsreich in die nächste gerutscht. So wie immer. Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich in einer Beziehung. Die längste Zeit, die ich nicht in einer Beziehung verbracht habe, waren ca. 3-4 Monate. Ich hatte ein geringes Selbstwertgefühl und deswegen, denke ich heute, hab ich mich immer in Abhängigkeiten gestürzt um zu merken, dass ich doch mehr wert bin. Leider auf Dauer ein Fehler. Die nächste Freundin hat mich mehr oder minder über den Verlust meiner ersten großen Liebe hinweg getröstet. Sie war eine sehr hübsche Frau. Ein andere Liga von Frau, sie hat mein Selbstwertgefühl nach oben gepusht. 

Mittlerweile habe ich mein Studium aufgenommen und am Wochenende in einer Kneipe gearbeitet. In der Kneipe, muss ich in retrospektive sagen, wurde mein Alkoholkonsum immer schlimmer. Mein Selbstwertgefühl ist zwar gestiegen aber mein Konsum von THC und Alkohol wurde immer mehr. Es ist leider nicht nur beim Alkohol geblieben, Speed und Koks kamen in meinem Repertoire noch dazu, zwar selten aber immerhin.

So gut diese Frau auch aussah und so sehr sie mein Selbstwertgefühl gepusht hat, musste ich mit bedauern feststellen, dass unser Sex Leben nicht im geringsten so erfüllt war, wie mit meiner Freundin davor. Das wurde zu einem Problem. Die Beziehung davor hat die Messlatte so hoch gesetzt, dass ich das Gefühl hatte mit meiner aktuellen Freundin da nicht mehr ran zu kommen. Sie wusste zwar über meinen Fetisch bescheid, konnte das aber nach meinen Wünschen nicht so umsetzen, wie ich es gerne gehabt hätte. Sie war halt nicht die gleiche Person. Zudem hat sie, wie ich im Nachhinein feststellen musste, selber sehr viele psychische Probleme mit sich selber gehabt.  Sie konnte sich nie wirklich fallen lassen und das wurde auf Dauer ein Problem. Wenn man sich nicht richtig fallen lassen kann, dann kann man meiner Meinung nach, sich auch nicht wirklich auf jemanden einlassen und das ist natürlich Gift für eine Beziehung. In der Zeit haben wir getrennt voneinander gelebt, ich musste aufgrund des Studiums mir einen Internet Anschluss zulegen. Da führte das eine zum anderen. Ich war wieder auf der Suche nach Fetisch Material um meine Befriedigung woanders zu erlangen.Ich habe Tagelang in der virtuellen Welt verbracht, weil ich dass was ich nicht mit meiner Freundin ausleben konnte, irgendwie anderweitig kompensieren musste. Die Kifferei war auch weiterhin mein ständiger Begleiter. 

In der Zeit brauchte ich wieder eine Steigerung.

Ich habe angefangen, die Klamotten, die meine Ex für sexuelle Zwecke immer angezogen hatte, sofern ich da rein gepasst habe, selber anzuziehen. Ich fing langsam an selber Crossdressing zu betreiben. Es hat mich sehr erregt, ich wollte meine eigene „Wichs Vorlage“ werden, es wurde ebenfalls zu einer Sucht. Nicht das Crossdressing an sich was verwerfliches wäre, bin ich doch leider ein Typ der extreme. Ich brauche immer mehr und immer eine Steigerung.Dadurch dass ich mein Sexualleben, eher alleine für mich ausgelebt habe, ging dadurch meine Beziehung wieder in die Brüche. Sie ist ein tolles Mädchen nur hat es leider für mich so nicht mehr geklappt. Ich war zu sehr von meiner Ex Freundin, was den Sex angeht, getriggert worden. Das hätte sie so nie gewährleisten können, auch wenn wir es versucht haben. 

Es ist so als würde man das erste mal über eine längere Zeit Kokain ziehen. Dein Dopamin Spiegel wird so hoch angesetzt, dass du auf natürlichem Wege niemals wieder da hin kommst und dann setzt das Suchtgedächtnis ein. Und das ist das diesen Problem bei uns süchtigen. Wir wollen immer wieder dahin kommen, wo wir einmal mit unserem Domamin Spiegel waren und wenn wir das nicht schaffen, dann lassen wir uns andere Methoden einfallen um diese Sucht zu kompensieren. Entweder durch Suchtverlagerung oder durch erneutem Konsum. Ich hab es zum Beispiel zu dem Zeitpunkt viel mit Kifferei und dann mit zunehmendem Crossdressing weg kompensiert.

Die Trennung war für beide Seiten natürlich eine sehr schmerzvolle Erfahrung. Ich hatte aber natürlich schon zu der Zeit wieder die nächste Frau am Start. Eine Übergangslösung, leider mit dem bittern Beigeschmack, dass auch diese Frau sich zu sehr in mich verliebt hat. Sie war eine sehr bodenständige, junge, attraktive Frau. Mit beiden Beinen im Leben stehend, BWL Studentin, 1er Schülerin und halt mega Straight. Das einzige Laster welches sie hatte waren Zigaretten, das war`s. Mit ihr habe ich auch wieder sehr guten Sex gehabt, trotz des guten Sex kam ich leider von meiner nebenher laufenden Pornografie Sucht nicht mehr los. Ich hab ein Doppelleben geführt, einmal der liebevolle Freund und dann nebenbei der in Frauenklamotten schlüpfende Abhängige. Gut, das mit den Frauenklamotten waren immer Phasen, mal mehr mal weniger, wenn dann aber immer extremer. Ich hab angefangen mich dazu auch noch zu schminken, mir Accessoires zu besorgen um noch weiblicher zu wirken. Gleichzeitig habe ich auch angefangen mich vor der Webcam so der Internet Gemeinde zu präsentieren. In diversen Webcam Chats konnte man mich als „Frau“ antreffen und sich auf mich aufgeilen wenn man wollte. Wie ihr schon sehen könnt nahm der Wahnsinn immer extremere Züge an. Ich hab mich in diversen Fetisch und Transvestit Foren angemeldet um Gleichgesinnte zu treffen. Die Hemmschwelle, etwas mit einem männlichen Fetischisten zu haben, wurde immer niedriger. Ich konnte mir immer mehr vorstellen was mit einem weiblichen Mann in Klamotte zu haben, natürlich mit der Bedingung, dass er mich auch äußerlich anzieht. Seitdem habe ich mir selber eingestanden Bi zu sein. 

Die Beziehung mit der jetzigen Freundin war aus sexueller Sicht hervorragend, hat es mir aber zu dem Zeitpunkt nicht gereicht, leider. In sehr kurzer Zeit wurde ich ihren Eltern vorgestellt und diese mochten mich sehr gerne. Ich erinnere mich wie ich das erste Mal Weihnachten in einer friedvollen, sehr harmonischen Umgebung verlebt habe. Es war so perfekt, dass es gleichzeitig für mich sehr erdrückend wurde, weil ich das ganze so nicht kannte. Bei meinen Eltern war es, im Gegensatz zu ihrer Familie, sehr kalt. Ich konnte mit der ganzen Wärme und den positiven Vibrations irgendwie nicht umgehen. Dadurch wurde mir auch immer bewusster wie ernst sie es mit mir meinte. Damit wollte und konnte ich nicht umgehen.

Durch den ganzen Porno und Internet Konsum habe ich mein Studium vollkommen vernachlässigt und meine Familie und meinen Freunden inklusive Freundin im Glauben gelassen, dass alles in Ordnung sei und dass ich das Studium packe, was nicht der Fall war. Ich musste mein Studium abbrechen und Harz IV beantragen. Ich habe mir ein Lügenkonstrukt aufgebaut aus der ich nicht wieder so schnell raus kam. Dadurch dass ich in meiner Lüge gelebt habe, wurde ich umso mehr von den Fragen meiner derzeitigen Freundin gequält bezgl. des Studiums.

Für mich war es der schnellere und einfachere Weg diese Beziehung zu beenden um in die nächste zu stürzen.Was ich auch getan habe, weil ich partout nicht alleine sein konnte. Nebenher nahmen meine sexuelle Neigungen immer heftigere Züge an. Ich hatte unglaublich viel Zeit dadurch das ich mein Studium aufgegeben habe und alleine zu Hause vor dem PC hockte um nach Luststeigerung zu suchen. Ich habe weiterhin meine Familie und meine Freundin angelogen, dass ich studieren bin und habe über ein Jahr zu Hause rum gehockt und nichts anderes getan als im Internet nach Befriedigung und noch mehr Befriedigung zu suchen. Natürlich habe ich eine neue Beziehung am Wickel gehabt. Sie war 10 Jahre jünger und sehr gut aussehend, ich habe mir gedacht nehme ich eine Freundin, die nicht so viele Fragen stellt und mir einfach aus der Hand frisst ohne zu hinterfragen. Das ging die ersten Jahre gut, aber auch dann kamen die Fragen, was ich die ganze Zeit täte. Ich habe natürlich mein Lügenkonstrukt aufrecht erhalten, damit mein ganzes Leben nicht wie ein Kartenhaus zusammen fällt. Aufgrund der ganzen seelischen Belastung wurde es natürlich um meinen Drogen und Alkoholkonsum nicht besser. Ich hab viel mehr getrunken und nebenher weiterhin gekifft, auch mit ihr an meiner Seite. Wir sind nach kurzer Zeit auch zusammen gezogen. Sie hatte Probleme mit ihrer Familie, dass es auf Dauer für sie nicht mehr tragbar war mit ihrer Mutter weiterhin unter einem Dach zu leben. 

Mit ihr war mein Sexualleben auch wieder sehr gut. Zwar vermisse ich noch einige Sachen, die ich it meiner ersten großen Liebe ausgelebt habe, aber die Erinnerungen an sie verblassten. Wir konnten viel ausleben. Sie ist auf mein Fetisch eingegangen und es hat uns, glaube ich, sehr viel Spass gemacht. Ich bin ihre erste richtige Beziehung und wir sind bis zum heutigen Tag noch zusammen, auch trotz der Höhen und Tiefen, die noch auf uns zukommen sollten. Nach einem Jahr Harz IV habe ich mich wieder aufgerafft wieder meinem alten Beruf nachzugehen. Ich habe in einer Firma angefangen, in der ich bis heute noch beschäftigt bin. Nichts desto trotz hat es mich nicht davon abgehalten, mich anderweitig nach Lustgewinnung umzusehen, ich habe mich in meiner Freizeit, wenn meine Freundin auch arbeiten war, immer mehr in Crossdresser Foren umgesehen. Eines Tages kam es dazu, dass ich mich mit einem anderen Crossdresser getroffen habe. Ich habe ihn an der Tür in voller Montur als Frau verkleidet mit Sonnenbrille empfangen. Er hat sich bei uns umgezogen und ich habe ihm einige Sachen geliehen, damit ich auch etwas von dem Ganzen hatte. Meine Freundin hätte jeder Zeit aus welchen Gründen auch immer ohne Vorankündigung reinplatzen können, das war mir indem Moment mehr als egal. Ich habe mir sogar etwas Mut angetrunken um locker zu sein, was auch funktioniert hat. Wir haben uns hingesetzt, etwas über unseren Fetischismus unterhalten und zwischendrin aneinander rumgespielt und gefummelt. So, wie ich zu dem Zeitpunkt drauf war, hat es mir nicht gereicht einfach diese Sachen zu erleben, nein, ich musste das ganze Foto und Videodokumentarisch festhalten. Nachdem wir uns vor der Kamera ausgelebt haben, habe ich meinen Besucher gebeten wieder zu gehen. 

Danach bin ich in ein tiefes Loch gefallen, nicht nur dass ich meine Freundin aktiv betrogen habe, nein, ich konnte mir selber nicht mehr in den Spiegel gucken. Aber was tut man am besten um solche Gefühle aus der Welt zu schaffen, man betrinkt sich. Ich habe es geschafft, dass man mir nichts anmerken konnte aber die ganzen Sachen lasteten mir schon ziemlich schwer auf den Schultern.

Dann hab ich etwas Abstand und Pause von dem ganzen Wahnsinn gemacht und versucht ein „normales“ Sexualleben zu führen, bis auf den Tag wo ich nach Hause gekommen bin und meine Freundin die Crossdresser Videos entdeckt hat, an dem Tag bin ich nervlich zusammen gebrochen, sie natürlich auch.

Ich bin in Erklärungsnot gekommen, was das ganze soll, ob sie mir das nicht geben könnte was ich bräuchte. Das sind natürlich Gedanken mit denen ich mich noch nie auseinander gesetzt habe, sie hat aber recht, es wurde an der Zeit sich damit mal auseinander zu setzen.

Fortsetzung folgt….